Für eine humane Gesellschaft kämpfen - gegen Nazis handeln
7. September 2007: 17.00 Uhr: Rathaus Jena |
8. September 2007: 10.00 Uhr: Oberaue (gegenüber Seidelplatz)
Am 7. und 8. September 2007 wollen Neonazis erneut ein europaweites
sogenanntes „Fest
der Völker“ in Jena durchführen. 2005 erfolgreich behindert, 2006
aufgrund der Fußball-WM verboten, liegt es dieses Jahr erneut an uns,
den Protest gegen die Nazis deutlich auf die Straße zu tragen.
Mittlerweile sind von antifaschistischen Gruppen und Bündnissen bereits
18 Gegenkundgebungen angemeldet, darunter eine auf dem Seidelplatz
direkt.
Ziel ist, den Neonazis deutlich zu zeigen: Es ist kein Platz für sie in Jena, und auch nicht anderswo!
Vor zwei Jahr besetzten viele hundert Menschen in
Jena den Festplatz am Gries, auf dem die Nazis ihr erstes „Fest der
Völker“ feiern wollten. Diese mutige Aktion erzwang die Verlegung der
Veranstaltung. Anschließend zogen 6.000 Menschen aus Protest gegen die
Nazis zum „braunen Haus“ in Lobeda-Altstadt. Knüpfen wir an diesen
Erfolg an, stellen wir uns den Neonazis entgegen:
Für eine humane Gesellschaft kämpfen -
gegen Nazis handeln!
• mehr Infos in der JG: 03641 – 444367
oder vorbeikommen: JG-Stadtmitte, Johannisstraße 14, 07743 Jena |
V.i.S.d.P.: Lothar König/Michael Ebenau, Aktionsbündnis gegen Rechts, Johannisstraße 14, Jena
Im Bild: Mario Machado: Vorsitzender der Nationalen
Front Portugal (Front National - FN) und einer der Redner zum zweiten Fest der Völker in
Jena am 10.06.2006
Am 10. Juni wollen Neonazis zum zweiten Mal eine europaweite
Großveranstaltung in Jena durchführen. Das darf nicht geschehen! Beim
sogenannten „Fest der Völker“ sollen Redner und Bands aus verschiedenen
Ländern vor mehreren hundert Anhängern auftreten.
Portugiesische Neonazis wollen die Fußball-WM stören. Der Chef der
militanten »Frente Nacio-nal«, Mario Machado, sagte der Wochenzeitung
»Expresso«, anlässlich des Spiels Angola-Portugal am 11. Juni in Köln
seien Aktionen geplant: »Es wird Probleme mit den Fans geben.« Portugal
schickt eigene Sicherheitsbeamte zur WM, um Ausschreitungen vorzubeugen.