JG-STADTMITTE

VERZWEIFELT WENN DA NUR UNRECHT IST UND KEINE EMPÖRUNG
Tach, Hallo und herzlich willkommen…

April 25th, 2012

So langsam rückt sie näher, die fünfte Jahreszeit in der JG: die WERKSTATT und all die vielen kleinen und großen Vorbereitungen, die WERKSTATT-Vorbereitungs-Gruppen die sich jetzt beginnen zu treffen, die , die Ideen und Spinnereien, die Aktionen und Umbauten für eine Woche Ausnahmezustand in der JG und Johannisstraße, Bands, Theater, Gesprächs- und Diskussionsrunden, Aktionen u.u.u…

Aber noch gibt es so einiges was bis dahin passiert. Gleich dieses Wochenende geht es weiter mit den Perlen vor die Subkultur. Dernier Crie und Bad Punchline kommen am Sonnabend, den 28. April in die JG: Indie-Blues-Punk-Rock vom feinsten! Offen ist ab 20 Uhr, los geht es ab 21 Uhr. Am 01. Mai laufen dann gleich mehrere Sachen: Es fährt eine Gruppe aus der JG nach Weimar um sich gemeinsam mit den Leuten vor Ort den gegen geplanten Nazi-Aufmarsch zu stellen, Treffpunkt ist dort der Hauptbahnhof um 10 Uhr, weitere Infos zum Naziaufmarsch auch hier!
Ab 14 Uhr wird beginnt dann wieder hier in Jena in der Johannisstraße endlich die lang ersehnte Sandkastenwiederöffnung und am Abend geht es ab 19.45 Uhr weiter in der JG-Inforunde.

Also,

mensch sieht sich,

in der JG ; )

Kann Andacht Sünde sein?

März 26th, 2012

Der Leseladen der JG-Stadtmitte ist eine sich wöchentlich treffende Gruppe, deren Ziel es ist, inhaltlich zu den Themenfeldern Neonazismus, Antisemitismus sowie aktuell gesellschaftspolitisch zu arbeiten. Darüber hinaus werden Aktionen, welche die JG-Stadtmitte durchführt inhaltlich auf- und nachbearbeitet. Ziel ist es dabei ein politisches Grundverständnis zu stärken, aber auch Handlungsalternativen aufzuzeigen.

In diesem Zusammenhang hat der Leseladen einen Nachbereitungstext zu den Demonstrationen in Dresden 2012 verfasst:


JG-Tradition Nr.129: DRESDEN

Im Februar 2006 fuhren wir – Jugendliche und junge Erwachsene der JG-Stadtmitte Jena erstmalig nach Dresden, um uns an den dortigen antifaschistischen Protesten gegen den seit den 90iger Jahren stattfindenden Neonaziaufmarsch zu beteiligen. Es galt, den europaweit größten Naziaufmarsch zu verhindern. Dieses gelang erstmalig am 19.Februar 2010 durch eine breite Bündnismobilisierung.
Uns irritierte nicht nur, dass alljährlich fast ungestört tausende Nazis durch Dresden marschieren konnten, sondern uns interessierten auch die Ursachen und Gründe. Im Herbst 2010 begannen wir in der wöchentlichen Info- und Gesprächsrunde der JG-Stadtmitte uns mehrfach mit der Bombardierung Dresdens und den heutigen Naziaufmärschen zu beschäftigen und in kontroversen Debatten eine Position zu finden.

weiterlesen…

Am 18. nach Dresden: Demo gegen sächsische Demokratie

Februar 15th, 2012

Nach unserem Gedenken, dem alten Lauti zur Erinnerung, am 13. Februar vor dem Heidefriedhof in Dresden (wo wir mit unserem schönen Kranz nicht rauf kamen um eine Andacht zu halten) fahren wir am 18. wieder nach Dresden zur Demo gegen das sächsische Demokratieverständnis und die Kriminalisierung von Antifaschismus im EXTREM_IST_IN Block.

Es fährt wieder ein Bus von Jena ab 8.45 Uhr los. Wir treffen uns 8.15 Uhr in der JG, wer noch mitkommen will: einfach in der JG melden.

Am 13./18. Februar nach Dresden

Februar 8th, 2012

GEGEN OPFERMYTHOS, NAZIAUFMÄRSCHE UND DIE SÄCHSISCHE DEMOKRATIE

Wir fahren am Montag, den 13. und am Sonnabend, den 18. Februar nach Dresden. Es gibt Busse und es sind noch Plätze frei!

Wer mitkommen will – einfach in der JG melden.

Los geht es am 13. Februar um 12 Uhr ab JG-Stadtmitte, also Treffen um 11.30 Uhr in der JG!
Erster Anlaufpunkt ist der Heidefriedhof um 15 Uhr. Dort wird auch in diesem Jahr der Dresdner Opfermythos höchst offiziell zelebriert. Ganz im Sinne einer Gleichsetzung der Bombardierung Dresdens mit der Shoah, den Vernichtungsangriffen und Nazimassakern, versuchen sich dort Dresdner auf eine Ebene mit den Opfern des NS zu stellen.

weiterlesen…

Offener Brief des Aktionsbündnis gegen Rechts

November 21st, 2011

In Reaktion auf die katastrophale Berichterstattung der TLZ zur Demonstration am 18.11.2011 in Jena, dem Unvermögen von Bürgern, die Demonstration richtig zu deuten und zu begreifen, reagiert das Aktionsbündnis gegen Rechts mit einem Offenen Brief:

Offener Brief

Für eine humane Gesellschaft kämpfen – gegen Nazis handeln

Seit zwei Wochen weiß die Öffentlichkeit: Die drei Neonazis, die mindestens zehn Morde begangen haben, kommen aus Jena. Sie sind hier aufgewachsen, hier zu Neonazis geworden, sie haben hier ihre Bezugspersonen gehabt, hier in Neonazi-Organisationen wie dem Thüringer Heimatschutz gewirkt, und sie sind 1998 von hier aus geflohen, nachdem ihnen aus bisher ungeklärten Gründen die Möglichkeit dazu gegeben worden ist.

Jena ist kein „braunes Nest“ – das ist seit Jahren bekannt. Seit Beginn der neunziger Jahre setzen sich Jenaer Bürger gegen Neonazis zur Wehr. Oft waren es nur einige hundert, manchmal tausende. Seit 1991 gab es in Jena keine Neonazi-Demonstration ohne Protestaktion.

Jena ist kein „braunes Nest“ – aber natürlich gibt es auch hier viele Fehler und Versäumnisse. Das gilt sowohl für die Auseinandersetzung und Bewertung des Rechtsextremismus im allgemeinen als auch für die konkreten Erscheinungsformen im besonderen. Wir stellen heute fest, daß Neonazis in Jena Strukturen aufbauen konnten, die sich als gefestigt erwiesen und eine Gefahr für das Leben von Menschen darstellen. Die mangelnde und verharmlosende Auseinandersetzung mit diesen Strukturen und ihren Drahtziehern sind mit ein Grund, warum Beate Z., Uwe M. und Uwe B. zu dem geworden sind, das uns heute erschrecken läßt.

Diese Fehler und Versäumnisse haben sich viele vorzuwerfen.

Es ist höchste Zeit, diese Fehler und Versäumnisse zu analysieren, Verantwortlichkeiten festzustellen und vor allem: notwendige Konsequenzen zu ziehen und umzusetzen – nicht um Schuld zuzuweisen, sondern um Rechtsextremismus wirksam begegnen zu können.

Es ist nicht die Zeit für symbolische Aktionen in Sorge um das Erschrecken, das Bürger befallen hat oder gar in Sorge um das Image der Stadt. Das käme einer Mißachtung der Opfer gleich und birgt die Gefahr der Selbstgerechtigkeit.

Wir werden uns an Gedenkveranstaltungen für Opfer neonazistischer Gewalt nur beteiligen, wenn sie die oben beschriebene Nachdenklichkeit und Entschlossenheit beinhalten und fördern.

Aktionsbündnis gegen Rechts,  Jena, 20.11.2011
c/o JG-Stadtmitte

Kundgebung und Mahngang 18.11.

November 17th, 2011

Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus,
Aktionsbündnis gegen Rechts,
der Oberbürgermeister, der Superintendent und Kokont laden ein:

am Freitag, 18.11.2011, 16.00 Uhr zur Kundgebung in der Rathenaustraße.

Hier fand im September 1999 eine gemeinsame Veranstaltung rechtsextremer Gruppen statt, die die Annäherung rechtskonservativer und rechtsextremer Gruppen widerspiegelt, die von der Öffentlichkeit als solche nicht wahrgenommen werden wollte.

Mit einer Protestkundgebung gelang es, diese Annäherungsstrategie in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Burschenschaft „Jenensia“ sah sich gezwungen, die Mitglieder des „Thüringer Heimatschutzes“ auszuschließen.
Der Ort in der Rathenaustraße steht somit für den Versuch des Thüringer Heimatschutzes, in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen.Mit einer Demonstration zum Holzmarkt protestieren wir gegen Rechtsextremismus in all seinen Schattierungen.

weiterlesen…

ABSCHLUSS-DREH FÜR MOBI-VIDEO-CLIP: GESCHAFFT!

Oktober 2nd, 2011

Am heutigen Sonntag trafen sich ab 08.30 Uhr Leute vom Aktionsnetzwerk Jena und der JG-Stadtmitte in der JG. Knapp zwei Stunden wurde vorbereitet, der Lauti aufgebaut, die Videotechnik vorbereitet und Kaffee en masse aufgenommen. Und neben Schlagzeugen, Fahnen, Transpis, Gaffa, Leitern, Tischen und natürlich der Technik Sekt im Lauti verstaut. Denn: der Abschlussdreh für das Mobivideo für Dresden 2012 stand an. Bei herrlichstem Sonnenschein fuhren wir auf den Marktplatz – waren es gegen 10:15 Uhr wenige Leute, füllte sich der Platz auf dem Markt um den Hanfried bis 11:00 Uhr mit vielen Menschen, die zum Abschlussdreh für das Mobi-Video gekommen waren.

Neben schlafenden Schlagzeugern, vielen bunten Plakaten und Puppen waren es v.a. die gutgelaunten Leute aus unterschiedlichsten Kreisen – von Anzug- bis Kapuzenschwarz, die gemeinsam zur Fahrt nach Dresden aufriefen. Danke an euch alle, die ihr dabei wart – ob real oder in Gedanken – es hat Spaß gemacht!!

Am Freitag, dem 07. Oktober wird der Clip auf der Aktivierungskonferenz des Bündnisses “Dresden nazifrei” in Dresden erstmals öffentlich aufgeführt & im Anschluß online gestellt.

Abschlussdreh für Mobi-Video DRESDEN 2012

September 28th, 2011

Die JG-Stadtmitte und das Aktionsnetzwerk Jena drehen zur Zeit zusammen den Video-Clip zur Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2012. Für die Abschluss-Szene werden eine Menge Leute benötigt, die gemeinsam zur Fahrt nach Dresden aufrufen. Dazu laden wir euch zum Dreh ein: Sonntag, 02. Oktober; 11.00 Uhr auf dem Marktplatz (Hanfried) in Jena. Wenn ihr habt, bringt Transpis, Fahnen, Plakate, eure Freund_innen, Eltern, Großeltern & Kinder und gute Laune etc. mit!
Wenn alles klappt, brauchen wir maximal 30 Minuten zum Dreh!

Danke!!!

JG-Stadtmitte & Aktionsnetzwerk Jena

Zum SPON-Artikel “Ein Käfig für Benedikt”

September 22nd, 2011

Versteht Spiegel-BILD-Online eigentlich auch Ironie oder geht es dort eher um reißerisch-reduzierte Artikel auf Bildzeitungsniveau?
Hier der Spiegel-Online Artikel “Ein Käfig für Benedikt“, der suggeriert, dass die JG tatsächlich einen Käfig für den Papst aufgehangen hat – und hier seht ihr was tatsächlich in der Johannisstraße hängt:

490 Jahre Kirchenbann

Im Gegensatz zu dem suggerierten “Papst-Käfig” geht es uns mit dem Transparent viel eher um den Versuch einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Papst bzw. der katholischen Kirche und ihren Kirchenbann. Der Bann über Luther wurde bis heute nicht zurück genommen und die evangelische Kirche bis heute nicht anerkannt…

Der “Käfig” ist in Wirklichkeit Teil eines Graffitti-Projekts gewesen. Dieses Graffitti-Projekt fand zur WERKSTATT 2011 vom 05. – 10. Juli 2011 statt. Der von Spiegel-BILD-Online so bezeichnete “Käfig” war ein Grundgerüst aus Bambus, dass später bespannt und besprüht wurde. Am 09. JUli 2011 wurde der Käfig, der in den Tagen des Workshops gelitten hatte, von uns zerstört.  Aufgrund der Form des Gerüsts und des bevorstehenden Papst-Besuchs entstand scherzhaft die Bezeichnung vom “Papst-Käfig” und es wurden ironische Anspielungen gemacht, was wäre wenn der Papst nach Jena kommen würde? Dieser Teil der Story, den Spiegel-BILD-Online kennt, wurde in dem Artikel allerdings verschwiegen. Ebenso wird die hinter dem Transparent stehende inhaltliche Auseinandersetzung mit und gegen den Papstbesuch verschwiegen. Von journalistischer Sorgfaltspflicht kann hier keine Rede sein.

Noch wenige Stunden – auf zur “Freiheit statt Angst” Demo in Berlin

September 9th, 2011

In der JG laufen gerade, 22:30 Uhr noch die letzten Vorbereitungen für die Beteiligung an der Freiheit statt Angst Demonstration am morgigen Samstag in Berlin. Es wird einen Antirepressionsblock geben, in dem auch der neue blaue Ersatzlauti am Start ist. Außerdem sind wir parallel zur Demo mit einem Infostand am Alexanderplatz von 14 bis 18 Uhr präsent und es wird auf der Haupbühne ab 17.30 auch je einen Redebeitrag von Lothar sowie der Soligruppe der JG-Stadtmitte geben. Wie freuen uns über alle, die die Demo und den Antirepressionsblock unterstützen. Auftakt ist ab 13 Uhr am Pariser Platz. Mehr Infos unter www.freiheitstattangst.de

Heute gemalt: Transpi für den Antirepressionsblock

Nächste Seite »

Kontakt

Themen

Aktion Antifaschismus Erklärung Handygate Infos JG Leseladen Lothar König Presse Razzia Veranstaltungen Video Werkstatt Überwachung
Termine

So, 20 Mai 2012, 19:00,
Volleyballgruppe

Mo, 21 Mai 2012, 17:00,
Fussballgruppe

Fr, 25 Mai 2012, ,
JG-Pfingstrüste: raus aus dem Trott

So, 27 Mai 2012, 19:00,
Volleyballgruppe

Di, 29 Mai 2012, 19:00,
Offener Abend mit Info- und Gesprächsrunde

Sa, 09 Juni 2012, 20:00,
KONZERT: RUSSIAN DOCTORS (Acoustic-Folk-Punk) + JAHN & MARCZINKE (Liedermacher)


Weitere Termine >>
GÄstebuch

Material

Links

  • Blogroll

    • Prozesskostenhilfe für Lothar König