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Gemeint sind wir alle


26. Feb.. 2013

Am 19. März beginnt in Dresden der Prozess gegen Lothar König. In der folgenden Broschüre sind die wichtigsten Informationen dazu kurz zusammengefasst. Außerdem Lothars persönliche Sicht auf den Prozess.

 

Infobroschüre Teil 1 (zum vergrößern draufklicken)

Infobroschüre Lothar König

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infobroschüre Teil 2 (zum vergrößern draufklicken)

DruckFaltblatt INNEN BürgerENTWURF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte verteilt die Broschüre über Email, Facebook und andere Internetforen! Mit Klick der rechten Maustaste auf die Broschüre, könnt ihr die Broschüre als jpg auf eurem Computer speichern (Grafik speichern unter) und dann weiterverschicken.

Wer hat Lust auf Werkstatt? Wer hat schon Ideen zur Werkstatt oder Lust gemeinsam Ideen zu entwickeln?

Wir fahren vom Freitag den 15.3. bis Sonntag den 17.3. wieder zur Werkstattrüste nach Braunsdorf. Dort bereiten wir gemeinsam als Gruppe die diesjährige Werkstatt inhaltlich vor.

Wir suchen Leute, Ideen und die Lust auf die diesjährige Werkstatt.

Abfahrt: Freitag 15.3. um 16.30 Uhr an der JG

Rückfahrt: Sonntag um ca. 16.00 Uhr von Braunsdorf

Wenn ihr Interesse habt mitzufahren, dann kommt vorbei in der JG-Stadtmitte!!!

Ihr müsst evtl. klingeln oder laut rufen, da das Cafe derzeit nur unregelmäßig geöffnet ist. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, fehlt durch den Prozess, der am 19.März beginnt, gerade die Kraft und die Zeit für vieles in der JG. Allerdings ist nach wie vor am Dienstag abend Inforunde, am Sonntag um 16.30 Uhr Fußball und um 19 Uhr Volleyball. Außerdem finden Veranstaltungen in der JG statt. Zuletzt am Sonntag, den 24.2. eine wunderbare Lesung mit Rainer Hirt, Lothar König und musikalischer Begleitung durch Gotthard Lemke  Also schaut hier immer mal wieder vorbei…Mensch sieht sich:)

Am 19. März beginnt in Dresden der Prozess gegen Lothar König. In der folgenden Broschüre sind die wichtigsten Informationen dazu kurz zusammengefasst. Außerdem Lothars persönliche Sicht auf den Prozess.

 

Infobroschüre Teil 1 (zum vergrößern draufklicken)

Lothar König

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infobroschüre Teil 2 (zum vergrößern draufklicken)

Infobroschüre Lothar König

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos unter: http://soligruppe.jg-stadtmitte.de/

 

Zeitung und Radio

CICERO: Vor Gericht, weil er sich gegen Nazis stellte

DIE WELT: Neue Welle der Solidarität mit Jenas Stadtjugendpfarrer König

Jungle World: Dresdner Spezialitäten

Deutschlandradio Kultur: Wir brauchen Leute, „die sich engagieren und einsetzen“

Ostthüringer Zeitung: Superintendent und Prinzen-Sänger: Breite Unterstützung für Pfarrer König vor Prozess in Dresden

DER SPIEGEL: Die Härte des Systems

 

Fernsehen

Fernsehbericht auf MDR

Umfassender Fernsehbericht auf ZDF

Fernsehbericht von Jenaer Lokalsender

Artikel und Fernsehbericht in Dresden Fernsehen

Ein kleiner Videobeitrag der JG-Stadtmitte zur Kriminalisierung der demokratischen und antifaschistischen Proteste in Dresden zwischen 2010 und 2013.

Die bis zu 10.000 Neonazis, die in Dresden seit den 90er Jahren marschieren, konnten nur durch die Blockaden von Gegendemonstranten minimiert werden. Die Gegendemonstranten werden jedoch seit Jahren durch sächsische Behörden kriminalisiert: mehrere hundert Anklagen wegen Sitzblockaden, Ermittlungen wegen angeblicher Bildung krimineller Vereinigungen oder Landfriedensbruch.

Seit der Wohnungsdurchsuchung im August 2011 ist mir eine ungeahnte Solidarisierung zuteilgeworden. Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet; aus Antifagruppen, Kirchen, Gewerkschaften, aus allen Parteien und allen Altersgruppen haben mir geschrieben und/oder für die Prozeßkosten gespendet. Das hat mir mein Engagement und das Durchhalten wesentlich erleichtert. Nur wenigen konnte ich bisher ein Dankeschön zurückgeben.

Ich will aber nicht verhehlen, daß die Vorbereitungen auf den anstehenden Prozeß zeitlich und kräftemäßig an den Rand der Belastbarkeit führen. Die Ungewißheit seines Ausganges und die drohende Vergeblichkeit aller Anstrengungen führen an die Grenzen, was ich gegenüber mir und anderen verantworten kann . Hinzu kommt der enorme finanzielle Aufwand.

Ein Scheitern ist immer möglich. Doch trotz aller Ohnmacht, trotz eigener Zweifel und Fragen , trotz drohender Sinnlosigkeit aller Bemühungen sage ich: „ . . . nichts, nichts was ich hätte tun oder lassen, wollen oder denken können, hätte mich an ein andres Ziel geführt. “ (Christa Wolf)

So ist die Verurteilung von Tim H. und die drohende von mir kein Scheitern von uns. Es ist das Scheitern einer Justiz, die antifaschistisches und demokrat- isches Engagement kriminalisiert.

Jena, im Februar 2013, Lothar König, Pfarrer