JG Logo

und wir starten am Samstag, 24.10.26 mit dem Tierrecht- Konzert. EMPTY CAGE DAY

Am Dienstag, den 27.10., unterstützen wir die demokratischen Proteste gegen einen AfD Politiker welchen man rechtlich geschützt einen Faschisten nennen darf. Wir hoffen wir treffen uns dort und zeigen in Jena ist weiterhin kein Platz für Hetze sondern für ein solidarisches Miteinander.

Treffpunkt: an der JG-Stadtmitte, um 15.00 Uhr – SEI TEIL DES LAUTI-TEAMś

Am Donnerstag, den 29.10., laden wir wieder ab 16.30 Uhr zum gemeinsamen Schnibbeln und Kochen ein. Ab 18.00 freuen wir uns auf ein gemeinsames Abendessen.

Am Freitag, 30.10. ab 18.00 Uhr freuen wir uns auf Schrammel, der uns aus seinem Buch vorliest und sich danach unseren Fragen widmet

„Wir konnten es nicht Anders!“ – Gewalt und Gewalterfahrungen der subkulturellen Szene in Ostdeutschland 1979 bis in die Gegenwart –

„Wir konnten es nicht anders!“ beinhaltet auf 344 bebilderten Vollfarbseiten 30 biografische Texte von Personen aus der linksalternativen Subkultur Ostdeutschlands, welche über Gewalt und Gewalterfahrungen aus über 40 Jahren berichten. Der Fokus liegt dabei nie auf den Ereignissen an sich, sondern viel mehr darauf, was die jeweiligen Protagonisten mit dem Erlebten angefangen haben, wie sie damit umgingen und was sie heute darüber denken. Dabei ist es die unterschiedliche Herangehensweise und die Vielfalt, die überrascht. Das Buch gibt einen Einblick in eine Szene, die äußerst selten nach Außen kommuniziert. Es zeigt Verletzlichkeit, Trotz, Stolz, Freundschaft, Mut und Verzweiflung, versucht individuelle Entscheidungen nachvollziehbar und nachfühlbar zu machen. Es erzählt die Geschichte einer Parallelgesellschaft, die keine sein will, die sich immer wieder einbringt und ihre eigenen Ansichten und Überzeugungen vertritt. Es ist ein Buch über den dringenden Willen nach Freiheit, nach Individualität und dem alltäglichen Ringen nach den eigenen Idealen.

Bestellbar für 25,00 Euro unter: Schrammel_dresden@web.de

📢 Lautstark für die Befreiung: Aufruf zum Tierrechtskonzert in Jena!
Gegen Ausbeutung, für die Freiheit – Musik trifft Aktivismus!
Wir, die Tierbefreier*innen Jena, laden euch herzlich zu unserem Tierrechtskonzert ein. Wir wollen an diesem Abend nicht nur gemeinsam laut sein, sondern auch ein starkes Zeichen gegen die systematische Ausbeutung von Tieren setzen.
Die Fleisch- und Milchindustrie, Tierversuche und die Ausbeutung von Lebewesen für Kleidung oder Unterhaltung sind Teil eines Unrechtssystems, das wir nicht stillschweigend hinnehmen. Mit diesem Konzert wollen wir eine Plattform bieten, um uns zu vernetzen, zu informieren und Kraft für den alltäglichen Kampf um Tierbefreiung zu tanken. Antispeziesismus bedeutet für uns, jede Form der Unterdrückung konsequent abzulehnen – auf der Bühne und im Alltag.

🎸 Das erwartet euch:
Live-Musik: Verschiedene Bands und Acts (von Punk über Hardcore bis Hip-Hop), die eine klare Botschaft im Gepäck haben.

Infotische & Material: Informiert euch über aktuelle Kampagnen, holt euch Flyer, Broschüren und Sticker.

Veganes Essen & Getränke: Leckere Küfa (Küche für alle) gegen Spende. Alles zu 100 % pflanzlich!

Vernetzung: Lernt die Tierbefreiungsbewegung in Jena kennen und erfahrt, wie ihr selbst aktiv werden könnt.

Der Eintritt erfolgt gegen Spende. Die Einnahmen fließen direkt in die Tierrechtsarbeit und Repressionskosten.
Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam laut werden! Für die Befreiung von Mensch und Tier!

Wir sind dann mal weg…


10. Okt.. 2026

während Max und Johanna mit einer Gruppe junger Personen in Bosnien unterwegs sind, gibt es bei uns in der JG mal die Möglichkeit durchzuatmen…

mit guten Freunden lassen sich diese zwei Wochen am besten beginnen. Vielen Dank an: „si pero no“ (zumindest an dem Abend) und „memoranda“ für diesen wunderschönen Abend

09.10. 26

Tür auf 20.00 Uhr

Beginn 21.00 Uhr

Vor fast genau einem Jahr schon zu Gast bei uns, freuen wir uns wieder auf einen kraftgebenden, punkigen, beschwingten Abend, Lieder für den inneren Aufstand.

Memoranda verbindet Cello, Gitarre, Klavier, Schlagzeug und mehrstimmigen Gesang zu Liedern, die zugleich zart, klar und kämpferisch sind. Das Trio formierte sich aus Projekten wie Früchte des Zorns, Revolte Springen und Merle – und bringt Poesie, Widerstand und Musik zusammen.

Zum Vorlauschen:

www.memoranda.band

@memoranda.band/

https://www.youtube.com/channel/UCfylX0S2q-3o2HkewMgX2vw

08.10.2026

BOOK TALK: Viktoria Kamuf im Gespräch mit Autor Stefan Wellgraf

Woher kommt die rechte Gewalt im Osten? Seit den 1990er-Jahren heißt es immer wieder: Das ist eine Folge verinnerlichter autoritärer DDR-Strukturen. Stefan Wellgraf hingegen rückt aufmüpfige DDR-Jugendliche in den Mittelpunkt, die wegen ihrer antiautoritären Neigungen in Konflikt mit dem Staat gerieten und sich aus Protest rechten Subkulturen zuwandten. Auf Basis mehrjähriger Feldforschungen und Archivrecherchen untersucht er, wie Ressentiments gegen staatliche Eliten in Ostdeutschland entstanden sind und sich nach der Wende verfestigten. Anhand der Biografien ehemaliger Skinheads und Hooligans erzählt er, wie der Boden für den Rechtspopulismus bereitet wurde. Ein scharfsinniges Buch, das gängige Erklärungsmuster zur ostdeutschen Rechten auf den Kopf stellt und völlig neue Perspektiven auf die Wurzeln unserer politischen Gegenwart eröffnet. 

  • Stefan Wellgraf 
    ist Kultur- und Sozialwissenschaftler. Er hat seit 2021 eine Heisenberg-Stelle am Institut für Europäische Ethnologie der HU zu Berlin inne und ist Leiter eines BMBF-Projekts zu Transformationen rechter Gewalt in Ostdeutschland am Institut für Sozialwissenschaften.
     
  • Viktoria Kamuf 
    ist Soziologin und Moderatorin. Sie forscht und arbeitet zu rechter Gewalt, Raum und zivilgesellschaftlichem Engagement. In ihrer Promotion an der Hochschule München untersucht sie Erinnerungsprozesse an Todesopfer sozialdarwinistischer rechter Gewalt ab 1990.

Wann & Wo

8. Oktober 2026 | 19 Uhr
JG-Stadtmitte | Johannisstraße 14 | 07743 Jena

🆓 Kostenfrei, Anmeldung erforderlich – bitte Sprachwunsch angeben!

>englisch below<

📅 Freitag, 2. Oktober 2026 | 18:30 Uhr

📍 Junge Gemeinde Stadtmitte, Johannisstraße 14, JENA

Ein Aktivist von Alarmephone Sahara berichtet aus dem Niger, gemeinsam auf dem Podium mit zwei Aktivist*innen von Afrique-Europe-Interact. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sich Migration und Mobilität in der Sahel-Sahara-Region entwickeln, welche politischen Einflüsse dahinterstecken und wie ihre Arbeit vor Ort aussieht.

Gemeinsam diskutieren wir: wie – oft gewaltvolle – Migrationsbekämpfung den aktuellen politischen Diskurs dominiert, wie lokale und europäische Politik zusammenhängen und welche Alternativen zu dieser Grenzpolitik denkbar sind – um Menschenrechte in Flucht- und Mobilitätsbewegungen nicht nur einzufordern, sondern zu ermöglichen!

🗣️ Englisch, mit Simultan-Verdolmetschung ins Deutsche und Arabische

From Agadez to Thuringia: Where Europe’s Border Really Begins 🌍✊

📅 Friday, October 2nd, 2026 | 6:30 PM

📍 Junge Gemeinde Stadtmitte, Johannisstraße 14, JENA

An activist from Alarmephone Sahara – a volunteer-run network – reports from Niger, joined on the panel by two activists from Afrique-Europe-Interact. Together they’ll discuss how migration and mobility are evolving in the Sahel-Sahara-region, what political forces are driving it, and what their work on the ground for people on the move and refugees looks like.

Together we will discuss: how migration is fought – often violently, how Thuringian/ local politics and european politics justify their border pollitics – and what alternatives to this border policy could look like – so that human rights are not just a reminder, but made a reality!

🗣️ English, with interpretation into German/Arabic

🆓 Free to joyn, registration required – please specify your language preference!