JG Logo

Hallo liebe Leute,

Der diesjährige Naziaufmarsch in Dresden findet in zwei Wochen statt, Gegenaktionen sind bereits in Vorbereitung, Infos gibt es auf www.dresden-nazifrei.com.
Aus Thüringen fahren mehrere Busse, so gibt es einen, der ab 12 Uhr von Weimar aus fährt, einen der ab 13 Uhr in Jena fährt sowie einen der 13:30 in Gera abfährt.
Auch wir haben uns mit mehreren Gruppen und Initiativen zusammengeschlossen und fahren mit einem Busüber Saalfeld (11:00), Pößneck (11:30) und Jena (13:00) nach Dresden, bei Interesse meldet euch bei uns in der JG oder im Haskala. Tickets gibt es gegen Spende in Höhe von 5 bis 10 Euro.

Bitte meldet euch telefonisch vorher an, wenn ihr vorbeikommt und Tickets holen möchtet.
Oder fragt am Dienstag Abend vor der Inforunde (19.00-19.45) nach Tickets!

Bis dahin und viele Grüße,

aus Eurer JG!

und weiter geht es


21. Jan.. 2013

Bei einem unglaublich schönen Jahres-Eröffnungs-Konzert mit Les Yeux d’La TeTe konnten ein wir bisschen Kraft tanken für die nächsten Wochen. Und während die einen noch damit beschäftigt sind dem Schneetreiben hinterher zu fegen bereiten andere schon wieder die Räumlichkeiten für das nächste Konzert vor: Am Freitag, den 25.01. besucht uns Johnny King zusammen mit der Bubble Bang Band und seinen neuen Songs im Gepäck (hier reinhören). Reggae, Ragga und Dancehall in bester tanzbarer Tradition also! Ab 20 Uhr ist offen und richtig los geht es ab 21 Uhr!
Auch die Soligruppe wird wieder aktiv und hat hier

weiterlesen…

Heute wurde in Dresden ein 36-jähriger zu einem Jahr und 10 Monaten ohne(!) Bewährung verurteilt.
Ihm wurde ein besonders schwerer Fall von Landfriedensbruch vorgeworfen, bei dem er als „Rädelsführer“ agiert habe. Zudem wird er mitverantwortlich gemacht für Verletzungen, die Polizisten erlitten. Die Verteidigung sah es nicht als erwiesen an, dass der Angeklagte mit der Person identisch ist, die auf Videos zu sehen ist.

„Was andere getan haben, müssen Sie sich mit anrechnen lassen“, sagte hingegen der Vorsitzende in seiner Urteilsbegründung. Außerdem rechnete er dem Angeklagtem an, dass er sich nicht zum Sachverhalt geäußert hatte

Die Verteidigung hat angekündigt mit größter Wahrscheinlichkeit in Berufung zu gehen.

Die Vorwürfe nach §125a werden auch gegen Lothar erhoben. Es handelt sich dabei um besonders schweren Landfriedensbruch. Das Strafmaß liegt zwischen 6 Monaten und 10 Jahren.

Kurz nach der Urteilsverkündung hat die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu friedlichen Protesten in Dresden auf. Was die Sachsen und ihre Justiz darunter verstehen bleibt jedoch weiterhin unklar.

Artikel:
Neues Deutschland vom 16.01.2013
taz.de vom 16.01.2013

…auf der Seite der Soligruppe der JG-Stadtmitte,

diese Seite dient der Prozessbeobachtung und der Soliarbeit für den § 125a StGB-Prozess gegen Lothar König und die JG-Stadtmitte. Wenn ihr uns und Lothar unterstützen möchtet freuen wir uns über Spenden, außerdem wird es im Zeitraum bis zum und um den Prozess noch mehr als genug anderes zu tun geben – das lassen wir euch natürlich hier wissen.

Bis dahin werden wir dieses Seite regelmäßig mit neuem und altem Material füllen um euch auf dem laufendem zu halten.

Bis jetzt haben wir die Bereiche Chronik, Stellungnahmen, Biographie Lothar König und Solistuff auf den aktuellen Stand gebracht!

Also viel Spaß beim stöbern,

Eure

Soligruppe der JG-Stadtmitte

Wir dokumentieren hier die erste Stellungnahme der Soligruppe der JG-Stadtmitte vom 11.August 2011. Der Text wurde jedoch an manchen Stellen durch uns bearbeitet um Neuerungen aufzunehmen. Diese Stellen sind fett gedruckt.

Gegen 06:15 Uhr am Morgen des 10. August 2011 drangen etwa 25 bewaffnete Polizeibeamte einer sächsischen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) in die Dienstwohnung des Stadtjugendpfarrers Lothar König ein. Lothar war während der Durchsuchung nicht anwesend. Er befindet sich derzeit im Urlaub. Bei der etwa fünfstündigen Aktion durchsuchte die Polizei neben Räumlichkeiten, die nicht von Lothar genutzt werden, auch die Amtsstube des Seelsorgers – obwohl die Polizei über das besondere Schutzbedürfnis solcher Räume informiert war. Aus diesem Zimmer wurden Gegenstände konfisziert. Neben der Schamlosigkeit und Rücksichtslosigkeit, mit der die sächsischen Behörden gegen Lothar König und seine Funktion als Stadtjugendpfarrer, Seelsorger und Geheimnisträger vorgegangen sind, empört uns im Besonderen das Beschlagnahmen des JG-Dienstwagens. Der bundesweit bekannte Lautsprecherwagen, mit dem auf Demonstrationen Leute eingesammelt, mit Informationen, Musik, Wasser und Kaffee versorgt werden, wurde als „Tatmittel“ ab- und nach Sachsen verschleppt. Damit wird die alltägliche Arbeit der JG empfindlich behindert.

weiterlesen…