JG Logo
Dunkler Herbstabend mit Baum. Drei Lampen leuchten. Ein Grafitti an der Wand

Nach einem erlebnisreichen Sommer mit Töpfer-,
Band-, Zeichenworkshop, vielen tollen Gesprächen, einem fantastischen Cafeabschluss waren auch wir
kurz mal im Urlaub.
Aber jetzt sind wir wieder da, erholt und voller Tatendrang.
Immer Dienstag ab 19:00 Uhr ist Offener Abend und ab 19:45 Uhr dann Inforunde.
Außerdem immer Mittwoch bis Freitag gibts Offenes Cafe von 15:00 – 21:00 Uhr.

Die ein oder andere Veranstaltung steht auch schon in den Startlöchern, ihr dürft gespannt sein, mehr dazu demnächst hier auf unserer Homepage oder allen anderen bekannten Kanälen.

Kommt doch mal vorbei, bis Bald!

Hier gehts direkt in die JG.

Im letzten Jahr im März, als die Hoffnung da war, dass diese Pandemie bestimmt schnell vorbei und bald alles wieder normal ist, haben wir es geschafft, binnen kürzester Zeit unsere Kommunikation umzustellen. Die Inforunde fand bei jitsi statt, es gab ein Konzert und eine Disco im Stream, Vorträge und auch ein Offenes Café. Das war verdammt gut und wichtig und trotzdem hat etwas gefehlt…
Das Vogelzwitschern bei uns im Hof, wenn der Frühling erwacht, der frisch gebrühte Kaffee mit Freunden, die lautstarken Jubelrufe wenn das entscheidende Match am Kickertisch gewonnen wurde und Orte für zufällige Begegnungen, kurze Gespräche unter vier, sechs oder acht Augen.
Denn so ganz kann das eine Videokonferenz eben doch nicht simulieren.
Dann kam der Sommer, Treffen in kleineren Gruppen waren wieder möglich, unsere Inforunde war endlich wieder im Hof, und der offene Abend bestand nicht nur aus lauter viereckigen Köpfen, die miteinander sprachen. Die vielen Videokonferenzen rückten in den Hintergrund, auch wenn der Herbst und damit die (wahrscheinlich) steigenden Fallzahlen immer näher kamen.
Wir hatten ein bisschen Glück. Bis kurz vor Weihnachten konnten wir uns treffen, fanden Lösungen für die Inforunde und hatten sogar eine kleine Adventsfeier.
Tja und nun? Die aktuelle Situation ist nicht gerade aufbauend. Es ist kalt und nass draußen, die ganze pandemische Lage verunsichert, raubt Kraft, macht müde und manchmal auch wütend. Und das was so dringend gebraucht wird, ein Ort zum Treffen und Austauschen, ist im echten Leben nicht vorhanden.

So gar nicht?

Nicht ganz.
Die JG ist jetzt online. Ihr könnt euch mit Freunden treffen. In die JG zur Inforunde kommen, oder einfach im Café rumhängen. Stück für Stück werden wir die Pixel-JG um Inhalte erweitern, Spiele integrieren und dann irgendwann bestimmt auch mal eine Veranstaltung haben (ne Disko vielleicht?).

Wies funktioniert?
Ganz einfach. Mit deinem Webbrowser, aktuell am besten Chrome oder Chromium, besuchst du diesen Link hier. Du wirst gebeten, deine Kamera und dein Mikrofon einzuschalten, diese Erlaubnis teilst du und schon gehts los, du bist angekommen in der virtuellen JG.
Leider werden derzeit noch keine mobilen Geräte wie Smartphone oder Tablet unterstützt, wir hoffen, dass es da bald ein Update gibt.
Schau dich in Ruhe um. Um den Raum zu wechseln suchst du am besten nach Orten die heller leuchten oder irgendwie hervorgehoben sind.
In den verschiedenen Räumen gibt es jitsi-Konferenzen die ihr gerne nutzen könnt.
Wenn ihr euch privat unterhalten wollt, verlasst einfach die jitsi-Konferenzen, sobald ihr nah genug beieinander steht ploppt eure ganz private Konferenz auf.
Bestimmt wird es am Anfang hier und da noch etwas ruckeln, gebt uns dann einfach über die gängigen Wege mal einen Hinweis – wir werden aber auch in der virtuellen JG zu finden sein.
Zum Beispiel heute Abend zum offenen Abend ab 19:00 Uhr oder dann zur Inforunde ab 19:45 Uhr
Bis dann!
P.S. Die Inforunde erreicht ihr auch hier: Jitsi.


Aktuelle Öffnungszeiten


2. Nov.. 2020

Liebe Leute, wir sind unter einhaltung des Infektionsschutz weiterhin offen:

Dienstag: ab 19:45 Uhr zur Inforunde

Mittwoch- Freitag von 15:00-20:00 Uhr

Kommt vorbei für verschiedene kreative Angebote, Austausch oder einfach nur einen gemütlichen Kaffee im Hinterhof.

Liebe Freund*innen, Mitstreiter*innen und Weggefährten*innen!
Eigentlich wollten wir in dieser Woche, gemeinsam mit euch, im Rahmen der alljährlichen Werkstatt, den fünfzigsten Geburtstag der JG-Stadtmitte feiern.
Wie ihr alle wisst kann dies so leider nun doch nicht stattfinden, da aufgrund der aktuellen Situation, unsere Werkstatt, wie so viele andere Dinge auch, abgesagt werden musste.

Also haben wir uns gedacht, dass es eine schöne Idee wäre im Rahmen einer Kundgebung daran zu erinnern, was sonst alljährlich in der JG und der Johannisstrasse, gemeinsam von den Mitarbeitern und jungen bzw. im Herzen junggebliebenen Gästen der JG-Stadtmitte auf die Beine gestellt wird.
Wir möchten an all die schönen Dinge erinnern welche wir in diesem Jahr so schmerzlich vermissen.
An die wunderbaren Konzerte, das alljährliche Theaterstück, die stets interessanten Ausstellungen, die hitzigen Diskussionen, an gemeinsame Abende in geselliger Runde.
Gerne hätten wir auch in diesem Jahr wieder mit und für euch angepackt um diese ganz besondere Woche zu gestalten.

Aus diesem Grund wollen wir unter dem Motto „Wo bleibt die Jugend?“ zeigen dass wir nicht vorhaben zuhause zu vergammeln, sondern nach wie vor Lust darauf haben die Welt zu verändern, weiterhin unbequem zu sein, anzuecken, unser Leben selbst zu gestalten und den grauen Alltag etwas Farbe zu verleihen.

Darum kommt am Samstag den 18.07. um 17:00Uhr in die Johannisstrasse um zusammen mit uns die Stadt mitzugestalten. Der inhaltliche Input wird von musikalischer Untermalung begleitet.

…mit der
WERKSTATT 2020.
Aber es ist ein bisschen still geworden rund um die JG. Wir sind jedoch da, suchen und finden uns zurecht in dieser Zeit einer „veränderten“ Normalität. Und auch bei uns verändert Corona den Alltag.

Ein paar Wochen mussten wir für den Publikumsverkehr schließen, Konzerte sind ausgefallen oder wurden verschoben und wir haben vieles online veranstaltet. Dabei trieb uns eine große Frage um: Was machen wir mit der WERKSTATT? Wie könnte das funktionieren? Kann es überhaupt funktionieren, wenn wir Abstand halten, nur eine bestimmte Anzahl von Leuten in den Hof kann und überhaupt, was ist mit denen, die zur Risikogruppe gehören?

Auf all diese Fragen haben wir nicht so richtig eine Antwort gefunden. Nicht bei der WERKSTATT-Rüste, die wir nicht absagen wollten und an den Ostertagen digital durchführten, nicht bei etlichen Gesprächen in kleineren oder größeren Gruppen danach.

Es gab Ideen, die WERKSTATT in verkürzter Form im September durchzuführen oder in den Herbstferien.

Letztendlich verwarfen wir das alles, um zu einem etwas bitteren Schluss zu kommen:

Dieses Jahr kann es keine WERKSTATT geben.

Die JG-Stadtmitte wird dieses Jahr 50…in diesem Jubiläumsjahr keine WERKSTATT durchführen zu können, fühlt sich besonders deprimierend an.
Aber wir haben eine Verantwortung. Eine Verantwortung allen gegenüber, die die JG am Laufen halten. Den Jugendlichen, Älteren, Ehrenamtlichen, Externen, Musiker*innen, Theaterleuten, Fußballern, den Mitarbeiter*innen gegenüber. Und dieser Verantwortung müssen und wollen wir gerecht werden und sind daher zur oben genannten Entscheidung gekommen.

Fühlt sich scheiße an, geht aber nicht anders, wenn wir, so gut es eben geht, da alle gemeinsam durchkommen wollen.

Dieser Text soll euch aber nicht deprimiert zurücklassen, denn wir haben etwas, das sich Hoffnung nennt.

Und diese Hoffnung wird uns bis in den Juli 2021 tragen.

Und wenn die derzeitige oder eine zukünftige globale Krise nicht wieder dazwischenfunkt, werden alle Freund*innen krummer Zahlen
51 Jahre JG-Stadtmitte feiern können.
Und es wird WERKSTATT sein.

Vor vielen Jahren kam uns die Idee eines Sandkastens. Ein Sandkasten für Kinder zum Spielen, für Eltern zum Ausruhen und für alle eine kleine Insel im Beton. Es sollte ein Anlauf- und Ruhepunkt in der Johannistraße sein. Am Anfang war der Sandkasten seitens der Stadt unerwünscht, heute ist er als „Bauschuttablagerung“ erlaubt. Seit 2010 wird der Sandkasten im Frühjahr aufgebaut um ihn dann im Herbst wieder einzulagern.

Die Balken werden rausgesucht, geölt und auf die Johannisstraße getragen. Die Eichenstämme kommen hinzu und der Sand wird geliefert. Und jedes Jahr wird beim Aufbau getüftelt, weil immer wieder neue Leute aus der JG mithelfen. Im Herbst bauen wir ihn wehmütig wieder ab und lagern die Balken und Eichenstämme im Hof der JG bis zum nächsten Jahr.

Dieses Jahr würde unser geliebter Sandkasten 16 Jahre alt werden, die großen Eichenstämme darum würden zum Verweilen und Austausch einladen. Doch aufgrund der momentanen Situation, wäre unser Sandkasten nicht besonders sinnvoll.
Ein unbespielter Sandkasten würde uns das Herz brechen. Trotzdem haben wir ihn nicht vergessen und wollen ihn auch in diesem Jahr niemandem verwehren. Deswegen kam uns die Idee eines Sandkasten to go.
Auch wenn dieses Jahr die Balken und der Platz zum verweilen fehlen, kann jeder der den Sandkasten vermisst, sich ein Stück von ihm mit Nachhause nehmen. In jedem Eimerchen steckt ein Stückchen Sandkasten. Also schnappt euch eine Schaufel und macht euch euren Sandkasten to go oder nehmt euch einfach ein Eimerchen mit.

In der Hoffnung das der Sandkasten nächstes Jahr wieder in gewohnter Form stehen kann wünschen wir viel Spiel-Spaß Zuhause!
Eure JG-Stadtmitte