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Am Freitag, den 04.04. jährt sich die Ermordung von Mehmet Kubasik. Er wurde aus rassistischen Motiven durch den NSU ermordet.

Am Sonntag, den 06.04. jährt sich die Ermordung von Halit Yozgat. Auch er wurde aus rassistischen Motiven durch den NSU ermordet.

Gemeinsam möchten wir mit euch gedenken.
Kommt dazu am Freitag, den 04.04. und Sonntag, den 06.04. um 16:00 Uhr in die Johannisstraße an die Holzskulptur.

Am Freitag den 04.04. zeigen wir um 18 Uhr den Film ‚Spuren – Die Opfer des NSU‘.

Im November 2011 offenbarte das Bekanntwerden der brutalen und gezielten Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. Filmemacherin Aysun Bademsoy hat sich für ihren Film, der hier in einer Kurzfassung zu sehen ist, auf Spurensuche begeben und Hinterbliebene von drei der zehn betroffenen Opferfamilien besucht.

Eine von ihnen ist Elif, die Witwe von Mehmet Kubaşik, der am 4. April 2006 von Mitgliedern des NSU in seinem Kiosk in Dortmund ermordet wurde. Nach der Tat wurde ihre Familie beschuldigt, in kriminelle Geschäfte verwickelt zu sein. Dies war kein Einzelfall. Auch andere Familienangehörige von NSU-Opfern, etwa Adile, die Witwe von Enver Şimşek, oder Osman, der Bruder des ermordeten Süleyman Taşköprü, berichten im Film von einer doppelten Verstörung – einmal durch die Morde, einmal durch die massiven Anschuldigungen von Teilen der Sicherheitsbehörden und der Medien. Im Zuge des NSU-Prozesses und der umstrittenen Urteilsverkündung im Juli 2018 trat dies noch einmal deutlich zutage.

Während über die Täter des NSU immer wieder berichtet wird, sind Filme, die die Angehörigen der Opfer in den Mittelpunkt stellen, rar. Aysun Bademsoy gelingen hier eindringliche Porträts von Menschen, die mit ihrer Trauer und Verzweiflung häufig allein gelassen wurden.

#keinvergessen
#keinschlussstrich

Der frisch begonnene Frühling beschert uns eine turbulente Woche voller Film, Musik und Geselligkeit!
Am Mittwoch gibts das Offene Café, 16:00-20:00 Uhr, endlich wieder mit Draußen sitzen!
Donnerstag laden wir euch gemeinsam mit Cinemaabstruso aus Leipzig zu einer kurzen Kurzfilmnacht ein, los gehts um19:00 Uhr.
Und der Freitag steht ganz im Zeichen der Musik: zu Gast sind LEWIA und WICK BAMBIX, unsere Türen öffnen um 19:00 Uhr, die Musik beginnt um 20:00 Uhr.

Hańba! (dt.: Schande!) ist eine einzigartige Band. Was, wenn Punkrock nicht in den 1970ern in die Welt gekommen wäre, sondern in den späten 20er Jahren – und zwar in Polen? Rund um diese Idee fanden sich 2013 vier Musiker in Krakau zusammen, die vorher Metal, Folk und so manch anderes gespielt hatten. Neben der Musik verband sie die Faszination für die Anfangsjahre der Zweiten Polnischen Republik. Ähnlich wie die Weimarer Republik war sie geprägt von einer glanzvollen, avantgardistischen Kulturszene, politisch zogen aber schon düstere Zeiten auf. Genau diese
Stimmung, kurz vor Kriegsbeginn, möchten wir einfangen und die Gruppe auch befragen, was sie dazu bewegt hat, sich heute mit dieser Zeit auseinanderzusetzen. Sehen wir in den damaligen Texten auch Botschaften für uns heute, finden wir Parallelen?
Hańba! haben die künstlerische Inspiration dieser Ära und den damaligen Geist der Arbeiterklasse ebenso aufgesogen wie die Revolte der Sex Pistols. Sie verzichteten jedoch auf Gitarren und verwendeten stattdessen Banjo, Akkordeon, Klarinette, Trommel und… Tuba.

Also kommt rum!
Die Türen öffnen 19:00 Uhr – Musik startet 20:00 Uhr!

Ein langes, bewegtes und aufregendes Jahr liegt hinter uns.

Grund genug, ebendieses nicht still und leise ziehen zu lassen!

Wir laden ein zum Jahresabschlusskonzert bei uns in der JG mit:

Ugly Hurons (Brutaloschlager mit Offbeat-Einschlägen)

und

Streckmittel (Sillypunk aus dem Ruhrgebiet)

Freitag, 20.12.2024!

Die Türen sind 19:00 Uhr geöffnet, 20 Uhr beginnt die Musik.

Kommt rum, wir freuen uns auf euch!

***das Konzert findet im Chorraum statt und ist daher leider nicht barrierefrei***


22. Okt.. 2024

Mit großer Bestürzung haben wir am Montag von Lothars Tod erfahren.

Damit geht einer, der so unfassbar wichtig war für uns.

Lothar hat uns gezeigt, wie unerlässlich es ist, zu hinterfragen.

Wie notwendig es ist, da unbequem zu sein, wo andere es sich manchmal zu bequem machen.

Und von Lothar haben wir auch gelernt, dass in all der Scheiße, die uns im Alltag begegnet
immer wieder auch Hoffnung ist.

Lothar, Du wirst uns fehlen.

Mach’s gut.