JG-STADTMITTE

VERZWEIFELT WENN DA NUR UNRECHT IST UND KEINE EMPÖRUNG
Tach, Hallo und herzlich willkommen…

April 17th, 2012

…in der JG-Stadtmitte!

Die Saisoneröffnung des Skate- & BMX-Parks im Paradies liegt hinter uns und wir bedanken uns noch einmal bei allen für diesen gelungenen Tag!
Erste Bilder findet ihr schon auf unserem flickr, einige andere werden die Tage folgen!

Heute morgen kam eine Meldung, die uns dann weniger überraschte. Wie addn.me berichtet wird das Verfahren wegen rassistischem Sprachgebrauch in den Ermittlungsakten von Lothar König folgenlos für die Beamten eingestellt!
Bei Lothars Verfahren wird die sächsische Justiz nicht so nachgiebig sein, wir bitten euch daher weiterhin um Spenden für die Prozesskosten – alle Infos bekommt ihr dafür unter: http://www.prozesskostenhilfe-lothar.de

Doch auch heute geht die Woche bereits wieder fix los. Neben dem Offenem Abend mit Inforunde erwartet euch heute Stephan Grigat mit seinem Vortrag zum Thema: “Die Arbeit nieder! Luxus für alle! Eine Kritik des Arbeitsfetischismus” Los geht’s wie immer 19.00, ab 20.30 wird der Vortrag beginnen!

Am Sonntag starten wir dann voll in die WERKSTATT-Planung mit dem WERKSTATT-Frühstück, los geht’s ab 11.00 und jedeR der/die sich einbringen will und Ideen hat ist herzlich eingeladen.

Natürlich wartet auch von Mittwoch bis Freitag das Café mit Frühstück, Internet, Zeitungen und netten Menschen auf euch – also lasst euch mal wieder blicken!

mensch sieht sich

in der JG! ; )

Stellungnahme des RA Johannes Eisenberg zur Anklageschrift

Januar 26th, 2012

Hier könnt ihr die Stellungnahme von Johannes Eisenberg zur Anklageschrift und den darin enthaltenen Vorwürfen gegen Lothar König am 19.02.2011 in Dresden lesen.

Eine kleine Vorschau:

S. 4
(…) „Daneben belegt das eine tatsächlich demokratiefeindliche Grundhaltung der Anklage:

Erstens ist es in Demokratien üblich, nicht mit jedem zur Verfügung stehenden Mittel – koste es was es wolle – die eigenen politischen Ziele zu verfolgen. Zweitens ist es eine falsche Annahme, dass nur Handlungen, die den Tatbestand des Landfriedensbruchs erfüllen, am 19.2.11 ermöglichten, sich den Nazis in den Weg zu stellen. In der Tat scheinen sich Staatsanwaltschaft Dresden und Polizei in einem paranoid-geschlossenen System von Verfolgungswahn verstrickt zu haben, das antifaschistische Aktion mit Straftat gleichsetzt.“

S. 5
(…) „Die Wahrheit ist: Das Grundrecht auf Demonstration ist ein Abwehrrecht gegen den Staat. Es ist kein Abwehrrecht gegen anderer Leute Demonstrationsrecht. Der Staat darf Manifestationen gegen zeitlich vorhergehend angemeldete NPD- und Rechtsextremistendemonstrationen (im Folgenden NPD genannt) nicht per se verbieten. Art 8 GG begründet nicht das Recht, ohne kritische Gegendemonstration zu demonstrieren. Denn die Gegendemonstranten nehmen ihrerseits das Grundrecht das Grundrecht aus Art. 8 GG wahr. Es gibt keinen Rechtssatz, der eine Art Windhundrennen vorschreibt, also dem das Recht zum – ungestörten – Umzug eröffnet, der als erster angemeldet hat.“

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Tach, Hallo und herzlich willkommen

Januar 25th, 2012

…bei der JG!

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und uns kommt es schon wieder viel später vor. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Dresden ist seit einigen Wochen draussen und darauf folgte nun die Erwiderung und Presserklärung des RA Johannes Eisenberg. Sie unterstreicht einmal mehr die Absurdität der ganzen Geschichte, geht aber richtig tief in die Materie des Versammlungsrechts, es lohnt sich wirklich reinzuschauen!

Doch neben der Pressearbeit die nun wieder ansteht, ist der Januar noch nicht gelaufen und es stehen noch spannende Abende in der JG bevor.

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Tach, Hallo und herzlich willkommen

Januar 10th, 2012

Hey Leute,

es geht wieder los: die JG startet ins neue Jahr mit der Inforunde, heute Abend am Dienstag, den 10.01.2012 um 19.45 Uhr.

Ein Gefühl der Ungewissheit und Anspannung liegt in der Luft. Die anstrengenden letzten Wochen und Monate des vergangenen Jahres stecken uns noch ganz schön tief in den Knochen. So richtig Zeit zum verschnaufen und verarbeiten gab es kaum, schon geht es weiter und die Zeit drängt. Der nicht mehr ganz normale Wahnsinn aus Sachsen geht weirer und ein fieser Prozess wirft seine Schatten voraus. Und dann geschehen, scheinbar wie aus dem nichts heraus wieder ein paar unglaubliche Soli-Aktionen die Kraft geben. Freunde haben die Internetseite prozesskostenhilfe-lothar.de gebaut um auf den Prozess gegen Lothar aufmerksam zu machen und um Prozesskostenhilfe zu bitten. Für Lothar. Für die Verteidigung. Für die Zukunft der JG-Stadtmitte und die Offene Arbeit in Jena. Danke! Das ist echt Wahnsinn.

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Neonazis in Thüringen, Anfang 2000er

Dezember 16th, 2011

Die Videogruppe JG-Stadtmitte hat ein neues Video mit Aufnahmen über Thüringer Neonazis aus den frühen 2000er Jahren zusammengebastelt.
Zu sehen sind u.a. Aufnahmen einer Demonstration des NSAW (National-Soziales-Aktionsbündnis Westthüringen) vom 23.03.2002 in Erfurt, ZDF reporter im Interview mit Ralf Wohlleben und Marco Polzius über Jugendarbeit der NPD und NSAW, ausserdem Aufnahmen einer Nazi-Demo, angemeldet von Christian Worch und Marco Polizius in Weimar am 20.04.2002 mit Gerd Ittner als Redner und zuletzt Jenaer Nazis beim Antrag eines Nationalen Jugendzentrums in der Stadtratssitzung vom 21.11.2002.

Tach, Hallo und herzlich willkommen

Dezember 7th, 2011

puhh… ganz schön viel an Infos, die seit der Homepage-Aktualisierung zu vermelden wären. Nur: wir schaffen’s kaum noch – Wahnsinn, was gerade lso ist – in und um die JG, in den Medien, in der veränderten Wahrnehmung von Neonazis, in der Sorge um Beteiligung des Verfassungsschutzes …

Und das mitten im Advent – sollte ja eigentlich ja eine besinnliche Zeit sein. Wir versuchen es zumindest ;)

Und so wurde in den letzten Tagen neben viel Presse- und Recherchezuarbeit (das Archiv ist schon Wahnsinn) gebacken: Kipferl, Nußecken, Lebkuchen … und nicht nur für Heiligabend sondern auch für den II. Advent – zur Nikolausfeier sprangen, tanzten und stoben dann ca. 30 Kinder und mindestens genau soviele Erwachsene herum: DANKE! Danke für einen Tag rausholen aus all den Nazigeschichten!

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Verfassungsschutz-Lehrvideo

November 30th, 2011

Wir haben ein weiteres Zeitdokument ins Internet gestellt. Der Film “Jugendlicher Extremismus mitten in Deutschland – Szenen aus Thüringen” von Reyk Seela wurde im Jahr 2000 als Lehrfilm für Schulen vom Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz produziert, bzw. von dessen Tarnunternehmen, der Heron Verlagsgesellschaft.

Der Film zeigt eindrucksvoll, wie der Thüringer Verfassungsschutz versuchte, mittels meinungsbildender Medien an Schulen militante neonazistische Strukturen in Thüringen zu verharmlosen und gewaltbereite linke Jugendliche herbeizuhalluzinieren. Für die gewaltbereiten linken Jugendlichen muss u.a. die JG-Stadtmitte mit Aufnahmen und O-Tönen aus der WERKSTATT herhalten. Gleichzeitig können sich Mitglieder des Thüringer Heimatschutzes (Tino Brandt und Andre Kapke) unkommentiert als Opfer linker Gewalt darstellen. Mehr dazu findet ihr auch beim Infoladen.

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Broschüren über Rechtsextremismus in Jena

November 21st, 2011

Jetzt hat das warten ein Ende. Hier wieder Lese- und Infostoff. Zwei Broschüren zur Aufklärung über rechtsextreme Strukturen in Jena und Thüringen aus den Jahren 2001 und 2009:

…nicht vom Himmel gefallen. Rechtsextremismus in Jena

(Broschüregruppe “…nicht vom Himmel gefallen”)

Rechtsextreme Strukturen in Jena
(Broschüregruppe Jugend- und Aktions- und Projektwerkstatt Jena (JAPS) / JG-Stadtmitte)

Die Broschüren sind zum Teil noch vorrätig und in der JG-Stadtmitte erhältlich!

Tach, Hallo und herzlich willkommen

November 21st, 2011

auf der website der JG-Stadtmitte,

In den letzten 14 Tagen war es tatsächlich etwas still auf unserer Seite. Allerdings auch nur dort. In der JG haben wir fast ohne Pause durchgemacht um die Presse mit Informationen zu versorgen, die sich hier von Print zu TV zu Radio zu Online-Magazin gegenseitig die Klinken in die Hand drücken…

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Es waren mindestens vier…

November 8th, 2011

Bundesweit geht es durch die Medien: die Bombenbastler, welche dem neonazistischen Thüringer Heimatschutz angehörten, sind tot bzw. hat sich Beate Zschäpe, geborene Apel heute nachmittag in Jena unter anwaltlicher Begleitung der Polizei gestellt. Drei Bombenbastler hätte es 1997/ 1998 in Jena gegeben, heißt es überall. Falsch. Es waren vier. Der vierte (ein Mann), ebenfalls der Jenaer Neonaziszene angehörig, sprengte sich am 28. September 1998 beim experimentieren mit einer russischen Panzergranate selbst in die Luft.

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