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Sabine Friedel, MdL SPD Sachsen reagiert auf die Pressemitteilung des Justizministers Sachsen, der wiederum auf ihre Pressemitteilung reagierte:

Dresden, 27. September 2011

PRESSEMITTEILUNG der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Thema: Innen/Justiz

Sabine Friedel, innen- und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:

„Abgestimmt“ ist etwas anderes als „mal drüber gesprochen“

„Auch wenn der sensible Umgang mit Sprache nicht jedermanns Sache ist, so sollte sich Justizminister Martens trotzdem präzise ausdrücken und genau lesen. Alles andere würde die Wahrheit verwischen.

Richtig ist: Die sächsische Soko 19/2 stand mit der Polizeidirektion Jena bezüglich des ‚Falls König‘ seit Mitte Juli in Kontakt. Zu keinem Zeitpunkt wurden aber Details eines möglichen Einsatzes besprochen.

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Auf die Pressemitteilung der sächsischen Landtagsabgeordneten Sabine Friedel antwortete nun der sächsische Justizminister persönlich:

SMJus – Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Europa – 27.09.2011 – Justiz

Justizminister Dr. Jürgen Martens zu den Vorwürfen der Abgeordneten Sabine Friedel
Frau Friedel hat in Frage 3 ihrer Kleinen Anfrage vom 29. August 2011 (Drs. 5/6786) angefragt, ob die Polizeidirektion in Jena in einem Telefonat 45 Minuten vor der Durchsuchung darüber informiert worden sei, „gegenüber welcher konkreten Person aus welchen Gründen welche konkreten Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt werden“.

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PRESSEMITTEILUNG der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Thema: Innen/Justiz

Sabine Friedel, innen- und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:

Justizminister Martens hat gelogen

Thüringer Behörden waren nicht ordnungsgemäß über Durchsuchung bei Pfarrer König informiert

„Die Thüringer Behörden waren nicht darüber informiert, dass die sächsische Polizei eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Jenaer Jugendpfarrer Lothar König durchführen wird. Das hat die Staatsregierung in der Antwort auf meine Kleine Anfrage nun zugeben müssen. Darin heißt es:

‚Nein, die Polizeidirektion Jena, Einsatzzentrale, wurde bei dem Telefonat 45 Minuten vor dem Einsatz nur darüber informiert, dass eine Durchsuchungsmaßnahme in Jena stattfinden wird. Gegenüber welcher konkreten Person und aus welchen konkreten Gründen die Durchsuchungsmaßnahme durchgeführt wird, wurde nicht mitgeteilt.‘

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Gegen die Arbeit

Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38
am Sonntag, 09. Oktober, 19 Uhr, JG-Stadtmitte

Die spanische Revolution und die sozialen Bewegungen im Frankreich der Front populaire bilden historische Bezugspunkte von Bewegungen, die Kapitalismus und jede Herrschaft kritisieren. Michael Seidmans historische Studie zeigt, dass die revolutionären Gesellschaftsutopien der Arbeiter(innen) in Spanien und Frankreich (1936-1938) die Aufhebung der Lohnarbeit ins Blickfeld rückten. Der Autor bezieht sich im Kontext der spanischen Revolution auf die alltäglichen Abläufe in den Betrieben. Außerdem bietet Seidman eine umfassende Darstellung der französischen Betriebsbesetzungen und füllt damit eine kaum wahrgenommene Lücke in der Geschichtsschreibung der sogenannten Arbeiterbewegung. Das Buch veranschaulicht, dass sich aktuelle Diskussionen zur Kritik der politischen Ökonomie auf die Verweigerungstradition der Arbeiter(innen) in Barcelona und Paris der Jahre 1936-1938 beziehen könnten.

Michael Seidman ist Historiker an der University of North Carolina (Wilmington, USA). Er lebte Ende der 70er Jahre in Paris und promovierte 1982 in Amsterdam. Publikationen: Workers against Work (1991), Republic of Egos: A Social History of the Spanish Civil War (2002), The Imaginary Revolution: Parisian Students and Workers in 1968 (2004), The Victorious Counterrevolution: The Nationalist Effort in the Spanish Civil War (2011).

Veranstaltet vom Libertären Netzwerk Jena und der JG Stadtmitte, gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
Michael Seidman: Gegen die Arbeit. Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38, Verlag Graswurzelrevolution, 2011, 480 S.: graswurzel.net
HIER der Flyer zur Veranstaltung und HIER gibt es das Vorwort von Karl-Heinz Roth und Marcel van der Linden

Versteht Spiegel-BILD-Online eigentlich auch Ironie oder geht es dort eher um reißerisch-reduzierte Artikel auf Bildzeitungsniveau?
Hier der Spiegel-Online Artikel „Ein Käfig für Benedikt„, der suggeriert, dass die JG tatsächlich einen Käfig für den Papst aufgehangen hat – und hier seht ihr was tatsächlich in der Johannisstraße hängt:

490 Jahre Kirchenbann

Im Gegensatz zu dem suggerierten „Papst-Käfig“ geht es uns mit dem Transparent viel eher um den Versuch einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Papst bzw. der katholischen Kirche und ihren Kirchenbann. Der Bann über Luther wurde bis heute nicht zurück genommen und die evangelische Kirche bis heute nicht anerkannt…

Der „Käfig“ ist in Wirklichkeit Teil eines Graffitti-Projekts gewesen. Dieses Graffitti-Projekt fand zur WERKSTATT 2011 vom 05. – 10. Juli 2011 statt. Der von Spiegel-BILD-Online so bezeichnete „Käfig“ war ein Grundgerüst aus Bambus, dass später bespannt und besprüht wurde. Am 09. JUli 2011 wurde der Käfig, der in den Tagen des Workshops gelitten hatte, von uns zerstört.  Aufgrund der Form des Gerüsts und des bevorstehenden Papst-Besuchs entstand scherzhaft die Bezeichnung vom „Papst-Käfig“ und es wurden ironische Anspielungen gemacht, was wäre wenn der Papst nach Jena kommen würde? Dieser Teil der Story, den Spiegel-BILD-Online kennt, wurde in dem Artikel allerdings verschwiegen. Ebenso wird die hinter dem Transparent stehende inhaltliche Auseinandersetzung mit und gegen den Papstbesuch verschwiegen. Von journalistischer Sorgfaltspflicht kann hier keine Rede sein.

Herbstfest in der JG


20. Sep.. 2011

Es geht wieder los, wir kehren den Sommer raus und holen den Herbst hinein. Am Freitag, den 23. September laden wir ab 19 Uhr zum Herbstfest in die JG ein.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat einiges auf den Kopf gestellt – die Jahreszeiten allerdings nicht! Und wenn ihr mal raus geht, was seht ihr da? Hey Leute, der Herbst kommt, die Ernten werden eingefahren und wir sind wieder unterwegs auf den Wiesen und in den Wäldern und holen die schönsten Herbstlichkeiten ins Haus…

Kommt am Freitag in die JG, lernt was richtiges in der Feuerschule, steigt in den riesigen Badezuber, kostet von der herrlichen Herbstsuppe und genießt den Abend im Stroh, im Laub und den Blättern und lasst euch überraschen, was wir uns sonst noch so einfallen lassen ; )